In meinem Ort wurde ein altes Haus abgerissen... und es standen die schönen, Holz-Fensterläden am Straßenrand. Ich hatte es supereilig, musste das eine Kind dahin bringen, das Andere dort abholen, dringender Termin noch und so... Was kann man da tun? Klar, anhalten und einpacken. Und Stephanie von Lillepetterhus direkt anrufen, soll sich auch noch etwas schnappen. Gut, der Rest des Tages war von der Fahrerei her a bisserl blöd, in meinem kleinen Peugeot mit Kindern, die sich um einen Fensterladen drumrumwickeln mussten. Zum Glück hat keiner genörgelt...
Stephanie hat sich gleich zwei Läden gesaved... ich Dösbaddel. Und heute war der Tag, an dem wir die guten Stücke mit Yellow chair Kreidefarbe bekannt machen wollten.


Wir haben alled abgesaugt und dann geschliffen. Mit Kreidefarben kann man ja normalerweise direkt auf Lack streichen, aber hier war der Untergrund sehr uneben und der Lack blätterte teilweise in großen Stücken ab. Also erstmal das grobe, dann das feine Schleifpapier. Und dann nochmal staubsaugen... und mit einem feuchten Schwamm alles abwischen.

Es kam der erste Anstrich drauf, so fand ich die Eisenbeschläge schon mal schick, dann gut gefönt und getrocknet... später bekam das Holz den zweiten Anstrich. Der Untergrund blutete ein bisserl aus, aber das passte auch gut zu dem nicht so perfekten Look der Läden....Dann kam meine schöne Walze zum Einsatz... wir haben vorher noch schön Farben gemischt, das geht so toll mit Yellow Chair!!!

Es hat hier heute sehr geregnet, ein schönes Foto des Fensterladens war nicht so richtig drin... kommt aber noch! Aber man kann es schon ahnen, oder??!
Jetzt bin ich gerade wieder ein Jahr älter geworden….das ist immer schon so ein bissel zum Grübeln, oder? Aber ich merke, daß meine Gedanken zu diesem Thema in eine ganz andere Richtung gehen, als bei vielen anderen…und ich erzähle Euch jetzt mal, was ich vom Älterwerden halte.
Zu allerallererst ist mein Gedanke zum Älterwerden: Danke. Danke, lieber Gott für diese Gnade.
Mir wurde mit 24 sehr schmerzlich bewußt, wie kostbar das Leben ist. Meine allerliebste Schulfreundin starb an einem Reitunfall. Das war die Zeit vor Internet und Handy. Ich hatte mich am Tag Ihres Unfalls frisch und total und völlig verliebt. Ich habe an diesem Tag meinen Mann kennengelernt, mit dem ich heute verheiratet bin und dreiKinderHundKatzApfelbäumchen habe. Wir haben uns kennengelernt und haben 5 Tage völlig abgeschottet von der Welt in unserer Glücksseligkeit gelebt, ich war also ein paar Tage nicht in meiner Wohnung. Nach einer Woche ging ich hin um Blumen zu gießen und den Briefkasten zu leeren…da war ein Umschlag mit Trauerrand. Und während ich fassungslos die Karte las, fand 200 km von mir entfernt die Beerdigung meiner Freundin statt.
Anti-Aging-Tipp Nummer eins: Dankbarkeit. Sei dankbar, dass Du lebst. Du lebst.
Ich kann es oft gar nicht fassen, wenn ich erlebe, worüber sich Leute aufregen können. Das ist Pimpelpupskram…first-world-problems.
Anti-Aging-Tipp Nr. 2
Freude. Du denkst ab heute nur noch positiv übers Älterwerden. Du erfreust Dich daran. Das ist ein einziger, großer Grund zum Feiern.
Ich bin jetzt 44 und in unserem Bekanntenkreis finden gerade jede Menge 50. Geburtstage statt. Die Leute planen jetzt die Treppen extra so breit, daß später mal ein Treppenlift dranpasst. Oder das Bad altersgerecht. Oder sagen Sätze wie:“ ist halt so, daß einem ab 50 die Knochen wehtun.“ Natürlich braucht man ein Plänchen fürs Alter…ich habe mit 20 eine Rentenversicherung abgeschlossen, die bezahle ich seither treu und brav, damit ich im Alter nicht den Kitt von den Fenstern fressen muß. Aber that´s it. Ich habe an meinem Spiegel das Foto einer 94-jährigen Yoga-Lehrerin, die immer noch unterrichtet. Das ist der Plan. Wenn ich krank und arthritisch werde, dann denke ich darüber nach, wie ich damit umgehe. Und das kann Dir in jedem Alter passieren…leider. Aber ich plane und erwarte es nicht automatisch. Ich trabe zu meiner Krebsvorsorge zum Gynäkologen und zum Hautarzt, mit 50 vllt auch noch zum Magen-Darm-Gedöns, aber dann ist fertig. Klar, wenn Du eine familiäre Prädisposition hast, machst Du da auch mehr. Aber wir sollten es nicht erwarten und als gegeben annehmen, daß es uns im Alter körperlich schlechtgeht. Ich fühle mich jetzt mit Mitte 40 gesünder und fitter als mit 20.
Anti-Aging-Tipp Nr. 3
Lerne etwas Neues! Fange etwas an! Interessiere Dich für andere Menschen. Gehe auf sie zu.
Mein Sohn ist letztes Jahr konfirmiert worden. Die riesige Kirche war mehr als voll besetzt mit Jugendlichen und deren Familien. In der Predigt nahm der Pfarrer Bezug auf „Snapchat“ und fragte, wer von den Anwesenden, der über 20 Jahre alt ist, dieses Netzwerk kenne. Drei. Drei Arme waren in der Luft. Einer davon meiner.
Ich selbst bin nicht bei Snapchat, aber ich frage bei meinen Kindern nach. Es interessiert mich wirklich. Ich finde es so spannend, diesen Millennials zuzuschauen, sie bewegen sich auf völlig unerforschtem Gebiet. Teenagerjahre sind sowieso turbulent mit allen Hormonen und sozialen Interaktionen, diesem Kennenlernen, Suchen und Finden des eigenen Weges. Aber das in einer Zeit, wo man ständig zeigen und darstellen muß…spannend. Ich finde das spannend. Deshalb frage ich. Ich habe mit 39 eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin gemacht, einfach, weil ich es so interessant fand. Ich habe mich mit 42 selbständig gemacht, und mir nie die Frage gestellt, ob ich dafür zu alt bin. Ich habe noch ein Vierteljahrhundert meines Arbeitslebens vor mir, wofür soll es denn bitte zu spät sein?
Anti-Aging Tipp Nummer 4
Nimm Dich, wie Du bist. Sei freundlich zu Dir, und wenn Du etwas verändern möchtest in Deinem Leben, dann liegt das Geheimnis immer im Tun. Nicht jammern, machen. Der entscheidende Schönheitstipp liegt nicht am Grunde eines Cremetopfes. Wenn Du Dich magst, dann kann man das spüren. Und sehen.
Du kennst Dich jetzt schon eine Weile. Du hast gute und weniger gute Seiten…das haben wir aber alle. Nimm es hin. Und wenn Dich wirklich etwas stört an Dir, was Du so nicht mehr an Dir akzeptieren magst, dann ändere das. Jetzt. Und wenn Du das alleine nicht schaffst, dann suche Dir Unterstützung.
Anti Aging Tipp Nummer 5
Suche die Gemeinschaft mit Menschen. Unabhängig von Alter, sozialer Schicht, Religion oder was auch immer uns vermeintlich trennt. Sei offen. Und freundlich. Geh auf andere zu. Das wird Dir so viele Türen und Tore öffnen, von denen Du heute noch nichts ahnst. Nutze auch soziale Netzwerke, bleib technisch am Ball. Offenheit, Toleranz und Freundlichkeit sind eine gute Grundhaltung.
Das liebe ich so an unseren Nähkursen. Es begegnen sich Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben. Die Verbindung und die Gemeinschaft entstehen über das gemeinsame Interesse. Es ist so schön, das zu sehen. Ich habe in den knapp 2 Jahren seit Eröffnung, so viele und tolle Menschen kennengelernt….das hätte ich mir nie so vorgestellt. Da sind wir wieder am Anfang dieses Beitrags. Bei der Dankbarkeit.
Alles ist mit Allem verbunden. Das ist ein kluger Gedanke ( nicht nur) aus dem Yoga.
Wir haben Katzenhöhlen für Tierheime genäht…Kuschelhöhlen für schutzbedürftige Katzen, die oft ziemlich durcheinander im Tierheim ankommen. Katzen sind - im Gegensatz zu Hunden – keine Rudeltiere und gerne für sich. Aus Platzgründen geht das im Tierheim meist nicht, und so wird der Stress für die einzelnen Tiere größer...daher ist ein Rückzugsort eine feine Sache. Die Idee stammt von Yvonne Homann vom wunderschönen Blog www.Mohntage.com und ich fand das gleich klasse. Yvonne habe ich bei einem Bloggertreffen kennengelernt und mochte sie direkt. Und wie genial ist es denn, wenn man von den virtuellen Kontakten ausgehend echte Freundschaften knüpft?! Yvonne hatte die Idee und gestaltete das Schnittmuster und das Marketing...ich konnte über meinen Lieblingsstoff-Hersteller, die www.westfalenstoffe.de das Material organisieren. Räume und Maschinen habe ich auch gerne zur Verfügung gestellt und meine liebe Nachbarin Marina von www.weingut-muenzenberger.de lieferte die Getränke und kam auch nähen helfen...Yvonne hat dann noch angeboten zu backen...also, wer will da nicht dabei sein???!
Dabei waren Christina von www.zuckerundzimtdesign.com , Lisa von www.meinfeenstaub.com, Annika von www.wemustbedreamers.com und Stephanie von www.petterhus.wordpress.com , noch 2 Mainzerinnen, die sich spontan nach dem Artikel in der Mainzer AZ gemeldet haben und meine allerliebste Freundin Claudel aus Rüsselsheim.
Das ist an sich ja schon eine richtig schöne Aktion, gell?
Aber irgendwie, in all dem Trubel mit Zeitung und Fernsehen ...ja das war auch da, und in den nächsten Tagen friemele ich auch den Link hier hinein, auf meiner facebook Seite des Nähzimmers ist er schon....und Vorbereitung und Nachbereitung und überhaupt…hat sich da ein Gedanke in meinem Kopf festgesetzt, und das läßt mich nicht mehr los.
So um meinen Geburtstag herum bin ich immer ziemlich mit Sinnfragen beschäftigt…und es ist ein guter Moment, sich mal 2 Stunden auf den Hintern zu setzen und darüber zu reflektieren, was ich eigentlich gerade mit meinem Leben und der mir geschenkten Zeit anfange.
Ich habe ein Unternehmen gegründet. Aus kleinen Anfängen wurde ein hübsches Ladengeschäft in einem kleinen rheinhessischen Dorf. Aber eines ist ganz klar… dahinter steckt eine Menge Arbeit.
Am Samstag, als wir gemeinsam genäht haben, habe ich mich einen Moment an die Seite gestellt und mir die Szenerie angeschaut. Und das war es…genau das. Ich hätte vermutlich niemanden von diesen Menschen kennengelernt, wenn ich nicht den Laden eröffnet hätte. Und diese Menschen hätten so und in dieser Form nicht diesen Nachmittag gehabt.
Läden begründen eine Form von Gemeinschaft. In meinem Fall finde ich das ganz besonders, da der Focus auf den Kursen liegt. Es bringt Leben in den Ort, das Auge hat etwas, um sich daran zu erfreuen. Und so viele verlassen meinen Laden ganz glückselig mit einer Idee und einem Stückchen Stoff und einem Plan. Hier haben sich schon Menschen kennengelernt, die 200m auseinander wohnen…ein gemeinsames Interesse verbindet, auch wenn wir sonst vielleicht ganz unterschiedlich leben.
Die Stoffspende für dieses Event und die ganze Katzenhöhlen-Ation kam- wie oben schon erwähnt - von der Firma Westfalenstoffe aus Münster. Yvonne Homann von Mohntage (den Blog gibt es nicht mehr), die die Grundidee hatte, hat mehrere Internet-Firmen, grosse Webseiten angeschrieben…alle hatten anscheinend keine paar Meter Stoff auf Halde. Tja. da sind sie, die ganzen, großen, Billigbillig-Anbieter.
Die Westfalenstoffe AG ist ein Familienunternehmen, das seit über 80 Jahren besteht. Und gute Arbeitsplätze schafft. Und es war mir eine Riesenfreude, daß Frau Mackenbrock, die Vorstandsvorsitzende sofort unsere Aktion unterstützt hat. Die einzige Frage war: "Wieviel braucht Ihr?“ Und Frau Kunz, die betreuende Mitarbeiterin der Westfalenstoffe AG hat sogar einen Teil des Materials noch persönlich bei mir vorbeigefahren….150 km entfernt. Das ist mal Service. Es geht auch um Ethik in der Wirtschaft, selbst wenn man nur schnell a Stückerl Stoff im Internet bestellt.
Nächste Woche habe ich Geburtstag…ich werde 44 Jahre alt. Das ist irgendwie nicht mehr jung und auch noch nicht alt. Ich betrachte das Älterwerden als Privileg, so viele meiner Freunde mußten schon gehen…ich bin lieber alt als tot. Mir geht das Gejammer um Rückenschmerzen, Falten, ein paar Kilos zuviel…tierisch auf die Nerven.
Worum es wirklich geht? Um Gemeinschaft. Zusammen etwas zu bewegen. Immer Neues dazu lernen zu wollen. Mutig sein. Etwas ausprobieren, wenn Du noch nicht genau weißt, wie es weitergeht. Sich gegenseitig unterstützen. Ermutigen. Toleranz. Mit fremden Menschen an einem Tisch sitzen und jeden so nehmen, wie er ist. Danke an alle.
So viele Osterhäschen habe ich noch nie auf Kissen genäht! Viele Bestellungen von Euch habe ich herstellen dürfen und in den Kursen in den letzten Tagen war der Hase der ganz große Renner. Das bringt mich vor Stolz fast zum Platzen, wenn mir so ein kleiner Kerl zum Beispiel in der wunderschönen Zornheimer Weinstube entgegenguckt. Es freut mich so, dass Euch das Motiv gut gefällt . Ich finde die ja auch ganz schön süß!!! Bei uns sitzen diese Knuffelhasen seit Jahren im Frühling auf dem Sofa herum….
Wenn Ihr den Hasen nacharbeiten wollt, könnt Ihr gerne bei mir im Laden eine kopierte Applikations-Vorlage abholen…das ist mein Ostergeschenkli an meine Kunden. Nächste Woche habe ich am Gründonnerstag von 15.00 Uhr-18.00 Uhr und am Karsamstag von 10.00 Uhr-13.00 Uhr geöffnet. Auch in der Osterwoche bin ich an den normalen Öffnungszeiten im Laden und freue mich, wenn Ihr vorbeikommt. Ich habe noch einmal ganz schön viele Stöffchen nachgeordert, da gibt in den nächsten Tagen hoffentlich einige Lieferungen…Beeilt Euch, Ihr Stoffhersteller, Versandabteilungen und Paketdienste…ich kann es kaum erwarten!

Heute gab es bei uns traditionell gebackene Quarkhäschen. Ich habe da ein Rezept von meiner Freundin a bisserl abgewandelt….wollt Ihr auch noch welche machen…na dann auf!
Quarkhäschen
Zutaten:
50 g VanilleZucker
100 ml Sonnenblumenöl
250 g Quark, Magerstufe
50 ml Milch
Alles zusammenmixen, wie auch immer…Handrührgerät, Küchenmaschine…dann
450 g Mehl und etwas mehr wie ein Päckle Backpulver dazurieseln lassen,weiterrühren, evtl. hierfür den/die Knethaken benutzen wenn der Teig zu trocken wird, noch einen kleinen Schugger Milch dazu,
…nach Belieben Zitronenschalenabrieb einer Bio-Zitrone oder Zimt…eine MiniminiPrise Muskat oder Nelke gibt auch noch so einen…Pepp!

Gut auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten….
Den Teig ausrollen auf ca. 0,5 cm Dicke (Mehl auf die Backunterlage und das Wellholz) und dann Hasis und Möhrchen oder whatever ausstechen, mit ein bisserl geschmolzener Butter bestreichen und bei 170 Grad Umluft für 8-10 min in den Ofen…dann rausholen, auf ein Kuchengitter legen, noch heiß mit dem Rest geschmolzener Butter bestreichen und in Vanillezucker wälzen….



Ja. Phänomenal.
Hier noch der ultimative Vanillezuckertipp, für den oder die ein oder andere vielleicht ein alter Hut, aber ich mache es immer so, wenn wir an Weihnachten Vanillekipferl backen, kommen die ausgeschabten Vanilleschoten in ein Gefäß mit normalem Zucker. Dann hat man das ganze Jahr Vanillezucker und braucht nicht diesen Päckleskram.
Ich wünsche Euch noch einen ganz schönen Sonntag!
Alles Liebe, Dunja
Die ersten Herzen ziehen im neuen Nähzimmer ein... ein Umzugskarton nach dem anderen leert sich und ich freue mich so auf den Samstag!!!!! Das Nähzimmer in Ebersheim ist geschlossen. Weiter geht es an der Eröffnung am 5. November von 10.00-16.00 Uhr am Lindenplatz 8 in Zornheim. Der Sekt ist bereits geliefert!

Am Freitagnachmittag habe ich von 15.00-18.00 Uhr geöffnet. Eine Kundin fragte neulich, ob man bei mir auch außerhalb der Kurse Stoffe und Material kaufen könne. Na, aber hallo! Immer gerne, am Mittwoch von 10.00-13.00 Uhr und freitags. Ihr dürft auch gerne den niegelnagelneuen Kursraum besichtigen, der ist jetzt schon in Betrieb. Neue Stoffe sind da und kleine Geschenkideen. Selbermacher freuen sich an Ostern bestimmt über Gutscheine für Kurse oder tolle Materialsets zum Sofort-loslegen, Noch-Nicht-Selbermacher über handgefertigte kleine und große Geschenklis. Und ich freue mich auf Euch!

Cordula hat wunderschöne Fotos im Nähzimmer gemacht. DAAAAAANKE!!!!


Das war für mich ein unglaublich schöner Tag, und wenn ich davon geträumt hätte und mir einen Tag hätte backen können, genau so hätte ich ihn gemacht! So viele Begegnungen, so viele Menschen, die ich gestern noch nicht kannte und heute schon mag! Und so viele, die ich schon seit Jahren kenne und die mir so von ganzem Herzen Glück gewünscht haben. Bin völlig gerührt. Danke.
Zum Kaffeetrinken und Zeitschriften gucken und Schwätzen wollte ich gerne eine Bank haben...Ich durchforstete eBay-Kleinanzeigen und fand
Die Form fand ich schön, die Farbe...paßte nicht. Zum Glück hatte mein Mann einen Termin in Wiesbaden und war so nett (das ist er immer!) bei Annie Sloane vorbeizufahren. Dort gibt es chalk paint, die einen tollen Look gibt und...Trommelwirbel....auf die lackierte Bank direkt gestrichen werden kann. Die blöde Abschleiferei entfällt und da bin ich ein großer Fan von!!!! Ich konnte also direkt loslegen....Und dann ich so..
Und weil ein Nähzimmer mit Herz ein Bänkchen mit Herz braucht, habe ich das so gelöst:
Die Farben, die ich benutzt habe heißen Old White und Paris grey. Die Farben sind super zu verarbeiten und es gibt im Laden in Wiesbaden eine DIN A 4-Seite mit Erläuterungen zur Anwendung, sehr detailiert. Das Ganze wird am Ende noch gewachst und ist dann ein echtes Schmuckstückchen! Jaaa, alles nur für Euch! Dazu gibt es bereits jede Menge Deko....das Bänkchen steht da nicht nur so rum...neee. Aber das ist eine andere Geschichte...und bis zur Eröffnung noch Psssst.
Am 18. September wird in Ebersheim das Nähzimmer eröffnen! Dort könnt ihr dann Stoffe kaufen, Nähworkshops besuchen, Nähzubehör und kleine Geschenke aussuchen, eine Nähmaschine leihweise benutzen und natürlich einen leckeren Kaffee trinken! Ich bin ganz aufgeregt, daß diese Idee Wirklichkeit werden darf! Für Euch habe ich wunderschöne Stoffe von Westfalen, hilco, Riley Blake und Swafing bestellt. Es gibt Webbänder und Schnittmuster von farbenmix, tolle Applikationen und Bücher, u.a. von jobolino, acufactum...jede Menge Ideen und Anregungen...Ich freue mich sehr auf Euch! Sobald esetwas Neues gibt, erfahrt Ihr das hier!












