Die Zeiten sind ungewöhnlich. Absolut nichts hat uns auf die aktuelle Situation vorbereitet. Ich schwanke zwischen, Sorge, Angst, Hoffnung und Packen-wir`s-an...
Aber sind wir mal ehrlich. Ich bin 1973 geboren. In meinem ganzen Leben gab es noch nie wirklich Armut, Hunger und ernsthafte Not. Meine Generation und auch die nachfolgenden kennen hier in diesem Land keine knurrenden Mägen und kalte, ungeheizte Räume.
Anders sah das bei der Kriegs- und Nachkriegsgeneration aus. Das waren sicher sehr, sehr prägende Erfahrungen. Komplette Generationen, traumatisiert und ohne Möglichkeit der psychologischen Betreuung. Aus heutiger Sicht unvorstellbar.
Manche konnten über Ihre Erlebnisse reden, Viele haben das nie geschafft. Ich merke immer mehr, daß meine Kindheit, die ich bei meinen Großeltern verbracht habe, anders war, als die Kindheiten meiner Generation. Es ist so spannend, älter zu werden. Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto besser lerne ich mich kennen. Wie Puzzle-Stücke fügt sich so Einiges zusammen und ich verstehe... Ich weiß nicht, wer den Satz gesagt hat, aber es ist so wahr:
"Man kann das Leben nur vorwärts leben, aber man kann es nur im Rückblick verstehen."
Ich habe meine Kindheit bei meinen Großeltern verbracht. Ich bin von dort aus auch in den Kindergarten und zur Grundschule gegangen. Ich war den ganzen Tag dort, meine Mutter war in einem sehr anspruchsvollen Job, der nicht in einer 40-Stunden-Woche erledigt war und sehr oft habe ich auch bei meinen Großeltern übernachtet.
Deshalb bin ich vielleicht mehr von dem Denken und Handeln der Kriegsgeneration geprägt, als andere Kinder der 70er.
Meine Oma, geboren 1921, kam aus sehr einfachen Verhältnissen. Sie durfte die Schule nicht allzu lange besuchen und mußte mit 14 Jahren arbeiten. Wenn man sich das heute vorstellt... Mein Opa, Baujahr 1917, war ein Metzgerssohn und hatte viele Geschwister. Die mußten alle früh mithelfen und es war sicher körperlich sehr harte Arbeit.
Wie muß das gewesen sein, 1917, noch mitten im Krieg ein Kind zu bekommen? Da war vermutlich nicht viel von ätherischen Ölen, Entspannungsmusik und orthopädischen Lagerungskissen zu sehen. Nicht falsch verstehen, wie gut, daß wir das heute haben.. ich versuche mich nur, in die Zeit und die Umstände hineinzuversetzen.
1929 Weltwirtschaftskrise, 1939 der Krieg... wie muß das gewesen sein? Meine Oma war 18 bei Kriegsausbruch, ich habe heute eine Tochter in dem Alter... dieser Unterschied in den Biographien. Meine Großeltern waren frisch verliebt und mein Opa mußte an die Front... wie haben die das geschafft? Meine Güte, wieviel Sorge, Traurigkeit und Angst muß da gewesen sein. Unvorstellbar.
Beide haben immer wieder aus dieser Zeit erzählt. Nicht oft, aber ich habe es mir gemerkt. Mag auch sein, daß meine Erinnerung nicht historisch korrekt ist, unser Gehirn füllt manchmal die Lücken von selbst auf, oder man meint, zwischen den Zeilen etwas gehört zu haben. Das hier ist die Geschichte, wie ich sie im Kopf habe... es ist ja jetzt auch schon bald 40 Jahre her.
Mein Opa war so ein verschmitzter, zäher, drahtiger Typ. Er spielte gerne Binokel und Gaigel und wir haben meine ganze Grundschulzeit jeden Nachmittag Karten gespielt. Er hat immer gerne im Garten gearbeitet und an seiner Werkbank in der Garage. Er hat mit mir Schneemänner gebaut, und die Ohren waren die Becher aus dem Waschmittelpaket.

Wir haben zusammen Kirschen geerntet und aus den Kernen kleine Bäumchen gezogen, Marmelade gekocht, Radieschen gesät und geerntet. Wir haben ein sehr schiefes Vogelhäuschen gebaut und eine kleine Werkzeugkiste für mich. Er hat mich in den Ferien jeden Morgen zum Einkaufen in den Tante-Emma-Laden im Ort geschickt, bei uns hieß das "Zum Essig" gehen. Der Inhaber hieß Herr Essig, deshalb. Die Einkaufsliste war klar, eine Bild-Zeitung und eine Packung HB-Zigaretten. Tja, so war das, damals durften 8-Jährige Zigaretten kaufen. Herr Essig hatte viele bunte Plastikbehälter mit Süßkramgummigedöns für ein paar Pfennige, und ich durfte mir jeden Tag ein Gummidings vom Wechselgeld kaufen. Manchmal war ich auch richtig reich, wir haben nämlich immer um Pfennige Karten gespielt. Das würde heute so auch keiner mehr machen... es war eine andere Zeit.

Mein Opa hat auch mal im Krieg eine Demo angezettelt, weil es für die Soldaten keinen Kaffee gab. Er hatte ein Plakat gemalt, "Ohne Kaffee kein Kampf". Das hat er immer erzählt. Ich glaube, es war sein größtes Glück, in seinem Garten zu sitzen, eine Tasse Kaffee trinken zu können, wann er wollte und mit mir zu karteln. Seine Zeitung, eine Zigarette, ein Schwätzchen über den Gartenzaun mit den Nachbarn, ein bißchen Herumpusseln an der Werkbank. Da war er ganz zufrieden mit seinem Leben. Es ging nie darum, das größere Auto zu fahren, oder teure Anzüge, große Reisen oder Status. Er war zufrieden. Und das ist das Vermächtnis meiner Großeltern...Zufriedenheit mit den kleinen Dingen, die eigentlich die ganz großen Dinge sind.
Nach dem Krieg hat mein Opa seinen Meister gemacht. Den Bäcker- und den Konditormeister. Beim Lernen für seine Prüfungen hat er nachts ganze Kaffeebohnen gekaut um wach zu bleiben, und mit dem Fuß hat er die Wiege mit dem Baby darin geschuckelt. Gemeinsam haben die beiden unglaublich hart gearbeitet, um sich eine Existenz aus dem Nichts aufzubauen. Nachts in der Backstube, Tags im Laden stehen... mein lieber Scholly, wie muß das gewesen sein. Das war das Ziel, der Familienname über der Ladentür. Ein Geschäft. Eine respektierte, solide Existenz in der Gemeinschaft des Ortes. Das war wichtig.
Meine Großeltern sind Schwaben und Protestanten. Sie hatten eine unglaubliche Arbeitsmoral und als Unternehmer Verantwortungsbewusstsein und Ethik. Es steckte Ehre in den Produkten, Handwerkskunst, Wissen und viel Verantwortung. Die Generation meines Vaters stieg in das Geschäft ein und führte es weiter, bis in die Siebziger hinein, als meine Großeltern sich zur Ruhe setzten.
Was ist dagegen so ein Fabrik-Discounter-Brötchen? Purer Mist.
Sie haben mir nie gesagt, wie man ein Geschäft führt. Sie haben nur erzählt, wie sie es gemacht haben. Und es erschien mir so klar, daß es nur so geht. Es geht natürlich auch ums Geld-Verdienen, aber für den Lebensunterhalt, es ging nie um das schnelle, dicke Geld.
Die Gier, dieses elende Immer-mehr-immer-billiger... das ist die Problematik unserer Zeit. Das zerstört die Umwelt, und beispielsweise Existenzen von Landwirten, die zu diesen Preisen nicht überleben können. Es zerstört aber auch die Qualität unserer Lebensmittel, und unsere Kultur-Landschaft. Geiz ist einfach völlig ungeil.
Eine Freundin von mir hat in diesen Tagen die alte mechanische Mühle ihres Opas aus der Scheune geholt und wieder angeschmissen. Das finde ich richtig gut, auch wenn der Anlass traurig ist.
Plötzlich sind auch Näh-Kenntnisse gefragt wie nie... wir befinden uns in einer ganz neuen Situation und wir gehen neue/alte Wege.
Meine Großeltern hatten auch nie so dieses Frau-gehört-an-den-Herd-Ding laufen. Mein Opa hat immer genau so oft wie die Oma gekocht und gebacken. Die beiden haben gemeinsam im Garten geschafft und früher in der Bäckerei... da gab es keine Unterschiede, ich habe das nie wahrgenommen.
Wenn ich Kurse leite und abends heimkomme, kocht mein Mann immer für mich. Ich freue mich sehr darüber, aber ich koche hier jeden Tag das Mittagessen. Das nennt man dann wohl Arbeitsteilung Dieses komische Ding aus den 50ern haben meine Großeltern auch nicht gelebt. Und das ist verdammt gut so.
Im Krieg war mein Opa im Lazarett in Straßburg. Meine Oma hat sich in Stuttgart auf ein altes Fahrrad gesetzt und ist zu ihm gefahren. Sie hat immer erzählt, wie sie das Fahrrad in den Straßengraben geschmissen hat, wenn sie die Bomber gehört hat, und sie sich flach an den Boden drücken mußte.
Im Nachbarbett meines Opas lag ein Kamerad, der war Maler. Er malte meine Oma von hinten, so wie er sie von seinem Krankenbett aus sehen konnte. Das Bild hängt bei meinem Vater, ich habe mir mein Eigenes genäht. Ich kann besser mit Nadel und Faden malen, als mit dem Pinsel.

Meine Oma hatte immer Zeit für mich. Wenn ich von der Schule heimkam, stand sie immer am Küchenfenster und guckte. Dann winkte sie. Ich bekam immer die erste Erdbeere des Jahres und das Herzchen vom Salat. Trotzdem hat sie mich nie verwöhnt... aber es war klar, wir sind ein gutes Team. Sie hatte ein orangenes Nähkästchen und eine Schublade mit Stoffresten und Wollknäueln. Wir haben immer zusammen gehäkelt, gestrickt, genäht, gebacken oder Mensch-ärgere-Dich-nicht gespielt. Wenn ich irgendetwas nicht hingekriegt habe und aufgeben wollte, wenn alle Fäden in der Hand gemacht haben, was sie wollten oder die Hausaufgabe zu schwierig war... da hat die Oma Lina gesagt, und ich höre es genau: " Wenn die Anderen das hinkriegen, dann kannst Du es ja wohl auch. Stell`Dich nicht so an." Jawollja.

Meine Großeltern hätten sich niemals im Baumarkt ein Frühbeet gekauft. Sie haben sich aus alten Fenstern und Holz so etwas selbst gebaut.
Ich glaube einfach, die beiden hatten so harte Zeiten hinter sich, daß sie ganz einfach glücklich waren, auf Ihrem kleinen Stückchen Zuhause vor sich hinwurschteln zu können.
Meine Eltern haben jahrelang in diesem Geschäft bis zur Schließung mitgearbeitet. Ich verstehe erst heute, wie viel die Generationen vor mir geleistet haben. Und Ihre Werte sind heute noch genau so gültig.
Ich habe es nie verstanden, warum ein Studium mehr wert sein soll, als eine Ausbildung als Handwerker. Wir brauchen Alle. Die Landwirte, die Krankenpfleger, die NäherInnen, die Ärztinnen, die BäckerInnen, die KassiererInnen... Und Keine/r hat auf die Anderen runterzuschauen.
Ich habe in den letzten Tagen viel mit meinem Vater telefoniert. Und dabei habe ich gesagt, daß es interessant ist zu sehen, welche Berufe und Fähigkeiten plötzlich gefragt sind.
Und mein kluger Papa meinte: " Diese Fähigkeiten und Berufe waren immer wichtig. Das haben nur Viele nicht gesehen."
Seit Jahren schreibe ich darüber, wie wichtig ich es finde, daß es kleine Geschäfte gibt. Daß hochwertige Lebensmittel wichtig sind. Daß es wichtig ist, daß wir nähen können. Das hilft jetzt so ungemein. Zum Einen um den Geist und die Hände beschäftigt zu halten und Ablenkung zu finden, zum Anderen ganz praktisch, beim Nähen von diesen Mund-Nase-Dingern.
Und Ihr alle seid diejenigen, die das auch so sehen. Hier lesen, bei uns im Laden Kurse besuchen, Stoffe kaufen undundund. Ich bin so froh, daß ich Euch habe.
Ein Hoch auf Dich! Ohne Dich gäbe es das Nähzimmer nicht. Danke dafür. Von ganzem Herzen.
Bleib gesund und paß gut auf Dich auf.
Alles Liebe, Dunja
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Ist das nicht süß? Wir werden Einige von diesen kleinen Schätzchen verschicken...
Das ist auch von Kindern prima zu bewerkstelligen... Habt Ihr Lust auf eine kleine Anleitung?
Wie Ihr alle wißt, liebe ich die Baumwollstoffe der Firma Westfalenstoffe und habe sie in meinem Sortiment. Im Online-Shop findet Ihr sie hier.
Die Stoffe eignen sich perfekt für dieses Nähprojekt.
Ihr benötigt:
2 Stoffstücke/Baumwolle/Webware 22 auf 32 cm.
Ein bißchen Füllwatte, Watte oder Stoffreste zum Füllen
Stecknadeln, Garn, Nähnadel, Nähmaschine, Bleistift/Trickmarker...

Hier ist die Vorlage für das Häschen... Bitte Ausdrucken und Ausschneiden. Ich habe meine auf Pappe aufgeklebt und mir so eine feste Schablone gemacht. Das ist gut, wenn man mehrere Häschen macht. Ihr könnt das Häschen größer oder kleiner ausdrucken, das kann man am Druckprogramm einstellen. Ich habe es so gestaltet, daß es ziemlich genau auf ein DIN A 4 Blatt passt.
Die beiden Stoffstücke aufeinander legen, und zwar rechts auf rechts, das heißt, dass die schönen Seiten sich anschauen.
Die Schablone auf der Rückseite eines Stoffes auflegen und mit Bleistift/Trickmarker umfahren. Beide Stoffe mit Stecknadeln fixieren, daß sie beim Nähen nicht verrutschen.

Danach direkt auf der Linie nähen, an der Wendeöffnung starten und diese dann freilassen... genau auf der Linie bleiben, einfach immer die Nadel im Stoff versenken, Nähfuß anheben und sauber um die Ecken und Rundungen nähen.

Ich habe an der Stelle gestartet, wo in dem Foto unten die rosafarbene Stecknadel liegt und genäht bis dahin, wo die grüne Stecknadel liegt. Beim Beginn und Start der Naht 4-5 Stiche zurücksähen um den Nahtanfang zu verriegeln. Einfach einmal in Ruhe und sauber drumherum nähen. Dann gibt das nachher schöne Rundungen und Ecken.

Wenn die Linie nachgenäht ist, schneidest Du einmal klappkantig um die Linien herum. An den Stellen, wo Ecken und Rundungen sind, solltest Du kleine Dreieckchen aus der Naht schneiden. Ich habe eine Zackenschere benutzt.

Das Häschen wenden und Füllen. Beim Füllen darauf achten, daß Du zuerst die kleinen Stücke wie Röhrchen, Pfötchen und Schwänzchen füllst und dann das Bäuchlein. Ich habe meines sehr flach gefüllt, damit wir es gut versenden können.
Die Wendeöffnung schließt Du am Besten mit einem Leiterstich. Eine tolle Anleitung dazu findest Du hier.

Viel Spass beim Nähen!! Wenn Du ein Foto Deiner genähten Knuffes auf Instagram oder Facebook zeigst, gerne @naehzimmermitherz verlinken, dann sehe ich das...
Die Westfalenstoffe findet Ihr im Shop hier..
Habt ein schönes Wochenende, bleibt gesund!
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Seid Ihr auch am Wischeln und am Putzen? Ich merke, daß mein Bedürfnis nach Sauberkeit und Hygiene ganz schön gestiegen ist in den letzten Tagen und Wochen... ist so. Ich hatte auch schon "Geschirr-Handtücher" auf der Einkaufsliste für den großen, blau-gelben Möbelschweden notiert... Tja nun. Dann gibt es jetzt eben Selbstgenähtes. Ist eh viel schöner... Magst Du auch Eines haben?

Als die Näh-Aktion mit den Mund-Schutzen aufkam, habe ich zum ersten Mal Westfalenstoffe in die Wasch-Maschine gepackt und den Regler auf 95 Grad gedreht... und siehe da... der Stoff ging kaum ein und hat wirklich nur ganz leicht an Farbe verloren. Ich weiß schon, warum ich diese Stoffschätze so liebe.

Ich habe auf Instagram eines der Geschirrtücher gezeigt und es kamen so viele Anfragen, wie ich das denn genau gemacht hätte...
Nun denn, dann mal los..
Die Westfalenstoffe liegen fast alle 1,5 m breit und wenn man bei uns einen halben Meter bestellt, kann man einfach das Stoffstück in der Mitte so durchschneiden, daß man zwei Stücke der Größe 75 x 50 cm erhält.
Dazu habe ich aus einem Stoffrest 2 Stücke in der Größe 4 x 14 cm für die Aufhängerlis geschnitten.

Danach einfach die Seiten zweimal um einen Zentimeter einschlagen und feststecken... An den Ecken habe ich ganz schlicht die Säume über einander gelegt...

Aus den kleinen roten Stoffresten habe ich ein Schrägband gemacht...da man das bei dem kleinen Fitzelchen Stoff nicht gut sehen konnte, habe ich als Demo-Objekt eine Serviette benutzt. Den Stoff habe ich mit einem Bügeleisen so fixiert und dann an der offenen Seite zusammengenäht....
Den Stoff über die lange Seite mittig falten, dann noch einmal jeweils von außen zur Mitte falten...zusammenklappen und an der offenen Seite zusammennähen, ich habe es mit dem pinken Kugelschreiber zu zeigen versucht... Es gibt viele Arten, Schrägband herzustellen, YouTube bspw. erklärt das auch. Die Halterungen der Dry-Oilskin Tasche werden auch so gemacht, da könnt Ihr auch noch einmal schauen.
Dann wird dieses Aufhängerli in der Mitte einer der kurzen Seiten (bei Motivstoffen am Besten oben.... ich sag's nur...) in den Saum mit hineingeschoben und beim Annähen des Saumes mit fixiert.
Ein kurzes Video dazu findest Du hier klicken
So... und schon können wir in Produktion gehen... Wir haben eine ganze Menge Westfalenstoffe im Programm, Du findest sie alle hier klicken.

Wenn Du eine Verkaufseinheit bestellst, dann kannst Du daraus 2 Geschirrtücher machen. Der weiße Stoff ist ein sogenannter Piqué, der ist etwas fester. Da braucht die Nähmaschine etwas mehr Kraft in den Ecken, aber der Stoff hat einen tollen Griff, ist robust und wunderschön. Unseren Piqué findest Du hier.
Ganz viel Freude damit!!!! Bleibt alle gesund und paßt auf Euch auf.
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wollte ich Euch unbedingt zeigen... und zwar schon seit Tagen. Aber es ist gerade eben nichts, wie es war.
Ich versuche gerade, meinen Alltag neu zu strukturieren, den Laden und die Arbeitsplätze zu erhalten und habe heute per Newsletter eine Aktion zum Nähen von Mundschutzen für das Altersheim in Nieder-Olm gestartet... da sah der Tag dann so aus, daß ich erst den Newsletter geschrieben habe, dann viiiiele Telefonate geführt habe... danach bin ich ins Ladeli gefahren, habe Material-Taschen gepackt für alle, die sich zum Mundschutz-Nähen gemeldet haben und dann in einer kleinen Rheinhessen-Tour verteilt. Jetzt drehen meine Stoffe für die Mundschutze gerade eine Runde bei 90 Grad in der Waschmaschine, damit wir morgen nähen können. So versuche ich den Spagat zwischen Online-Shop und helfen, wo es sinnvoll ist, irgendwie hinzukriegen. Petra packt Päckchen, organisiert den Versand, aktualisiert den Shop mein Mann bringt alles zur Post und ich sitze am Rechner und schreibe, telefoniere...
Jetzt haben Einige von Euch die Canvas-Tasche "Gent"
bestellt (was uns natürlich seeehr freut) und ich will kurz etwas zur Verarbeitung sagen... ich habe meine Tasche nach dem Muster der Dry-Oilskin-Tasche genäht, die Anleitung findet Ihr hier.
AAAABBBEEERRRR: Da der Canvas dicker und fester ist als der Oilskin, müssen an zwei Stellen die Dinge anders laufen...

Wenn Ihr die Halterungen für die D-Ringe näht, nähen wir die nicht aus dem Canvas, das wäre zu dick und heftig für die Nähmaschine. Ich habe die Halterungen aus dem Innenstoff genäht und vorher mit S320 verstärkt... ein Vlies, das in unserem Materialset enthalten ist. Beim Aufbügeln wird die raue Seite des Vlieses auf die Rückseite des Innenstoffes gelegt... am Besten legt Ihr dann ein feuchtes Küchenhandtuch obendrauf und bügelt stempelnd das Vlies auf... einige Sekunden halten, bitte! Dann geht es weiter wie beim Dry-Oilskin... falten, offene Kante zunähen, D-Ring einfädeln. Beim Annähen des oberen Rings aus den beiden schmalen Teilen ist die dickste Stelle bei diesem ganzen Nähprojekt. Helft Eurer Maschine dabei, und dreht mit am Handrad, versucht das so gut wie möglich zu unterstützen!! Das war Änderung 1.
Wenn Ihr die kleine 30 cm/Quadrat Innen-Tasche aus Canvas auf die Innentasche aus Baumwolle aufnäht, klappt Ihr beim Oilskin zweimal den oberen Rand um... beim Canvas habe ich den Rand mit einem Stück Schrägband versäubert. Das lässt sich ganz einfach aus einem Stoffrest des Innen-Stoffes selbst herstellen, oder Ihr verzaubert eine Kante mit einem Sick-Zack-Stich und klappt die Kante nur einmal um. Das geht auch. Aber wenn Ihr es so machen würdet, wie bei der Oilskin-Tasche, wäre es einfach zu fest.
Die Materialsets zur Canvas-Tasche findet Ihr hier:
Wenn Ihr Fragen habt, bitte eine E-Mail.
Bleibt zuhause. Bleibt gesund.
Alles Liebe, Dunja
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Das sind wirklich bewegte Zeiten. Ich hoffe Du bist gesund, und Deine Lieben auch. In diesem megatollen Internet kann ich Jede/n hier mal ganz feste drücken. Es macht mich ganz fertig, daß ich das gerade nicht "in echt" tun kann.
Das ist eine Situation, wie sie so weder unsere Eltern noch die Großeltern-Generation je erlebt hat. Wir haben keinen Fahrplan dafür und müssen uns jetzt überlegen, wie wir damit umgehen.
Für ein kleines Geschäft ist das eine Situation, die die Existenz bedroht. Da gibt es kein Schönreden. Das ist so. Wir bekommen kein Gehalt, sondern müssen Mieten, Gehälter und drölfzig-Millionen andere Dinge bezahlen.
Ich lasse mir gerne Anleitungen und Farbkombinationen für Euch einfallen und berate Euch im Geschäft. Der ganze Blog ist ein kostenloses Archiv von Näh-Tutorials... das mache ich sehr , sehr gerne. Diesen Newsletter schreibe ich jede Woche mit viel Herzblut und suche überall nach tollen Stoffen, Zubehör und Anregungen für Euch. Das Nähzimmer und die Kurs-Abende dort sind für Viele ein Rückzugsort, ein Platz an dem man ungestört vom Alltag nähen kann. Hier treffen wir uns mit Menschen, die die gleiche Begeisterung für etwas Handgemachtes teilen. Neulich hat eine Kundin geschrieben, daß es für sie so aussehen würde, als ob mein Leben aus meiner Familie und dem Nähzimmer bestehe. Das ist so. Weil ich das genau so haben möchte. Für dieses Geschäft habe ich hart gearbeitet und meine Zeit und meine Liebe investiert.
Ich mache diese Arbeit wahnsinnig gerne und biete Euch mein ganzes Wissen, Kniffe Tricks, Anleitungen und Ideen an.
Und jetzt, an dieser Stelle brauche ich Eure Unterstützung.
Nach jetzigem Stand bleibt der Laden zu den üblichen Zeiten bis auf weiteres geöffnet. Im Online-Shop haben wir entschieden, daß wir ab 30,-- € Bestellwert die Versandkosten übernehmen, so daß Ihr Euch gerne alles nach Hause liefern lassen könnt. Zu den Öffnungszeiten könnt Ihr uns auch gerne telefonisch Bestellungen durchgeben. Per Mail an d.supp@t-online.de könnt Ihr ganz individuell ordern. Viele von Euch kennen den Laden und die Produkte gut und es sind nicht alle Produkte im Shop, also schreibt uns einfach.
Jede Bestellung im Online-Shop, jede Weiterempfehlung, jeder Einkauf hilft uns jetzt.
Macht gerne Andere auf das Nähzimmer aufmerksam, nutzt Eure Reichweite um auf kleine Geschäfte und Online-Shops hinzuweisen, die Ihr mögt. Das brauchen wir kleinen Ladenbesitzer jetzt sehr. Kleine Läden sind Orte mit ein bißchen Magie und Feenstaub... und gerade jetzt brauchen wir eure Hilfe.
Schöne Dinge sind wichtig. Das ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Wir alle brauchen Farben, Musik, Kunst... das Leben wäre so viel ärmer sonst.
Ich möchte Euch ein Zitat von der First Lady Grace Coolidge zeigen:
"Everyone should be taught to sew, not merely for the sake of making something, but as an accomplishment which many prove a stabilizer in time of perplexity and distress. Many a time when I need to hold myself firmly, I have taken up a needle - a sewing needle, some knitting needles, or a crochet hook. Whatever its form or purpose, it often proved to be as the needle of a compass, keeping me to the course"
Frei übersetzt heißt das, daß Jede/r lernen sollte zu nähen, nicht nur in der Absicht, etwas herzustellen, sondern als eine Fertigkeit, die sich als Halt erweist in stressigen und verwirrenden Zeiten. In vielen Momenten, wenn es notwendig war, fest und stabil zu bleiben, habe ich eine Nadel in die Hand genommen - eine Näh-Nadel, ein Paar Stricknadeln oder eine Häkelnadel. Was auch immer die Form oder der Zweck war, es erwies sich oft als die Nadel eines Kompasses, die mich auf Kurs hielt."
Das Nähen hat mir schon so oft geholfen. Manchmal ist es gut, wenn man sich mit einer Frage oder Sorgen herumplagt, einfach etwas Anderes zu machen, als zu grübeln. Wenn ich mich über meine Näharbeit beuge, in Gedanken ganz bei der nächsten Naht, dann bin ich zentriert, gefasst und vergesse die Zeit um mich herum. Oft fallen mir dabei Lösungen ein, oder ich finde einen Weg, den ich vorher nicht gesehen habe.
Gerade jetzt... gerade jetzt, wo wir so unsicheren Zeiten entgegensehen, halte ich es für so wichtig, ruhig und besonnen zu bleiben. Es ist ein wahrer Segen, so einen Halt zu haben.
Das Gute ist, wir haben das Internet. Wir können uns unterhalten, Näh-Anleitungen finden, Gemeinschaft und auch Trost. Dazu haben wir Essen, Nadel, Garn und auch Stoff. Und hoffentlich auch Klopapier. Und wenn Ihr noch Stoff, Garn, Zubehör, Schnittmuster und so weiter braucht, dann bestellt gerne bei uns.
Wir haben ja selbst drei Kinder, die nun schon größer sind, und ich weiß, daß das jetzt nicht einfach wird, wenn die Youngsters jetzt zu Hause sind. Ich bin sehr froh, daß die Schulen und Kitas jetzt geschlossen sind, aber wir als Eltern müssen uns etwas einfallen lassen. Vielleicht ist das ein guter Moment, einem Kind das Nähen. beizubringen. Es verbindet mich auf eine Art und Weise mit meinen Töchtern und den Generationen vor mir, für die ich unendlich dankbar bin... wie ein roter Faden zieht sich die Liebe zur Handarbeit durch die Geschichte der Frauen in meiner Familie. Und wenn das bei Dir nicht so ist, dann begründest Du diese Generation. Bringt Euren Kindern das Nähen bei, das ist ein Geschenk. Ich habe einen Blogbeitrag darüber geschrieben, den findet Ihr hier. Ich werde gleich noch eine Pinterest-Pinnwand einrichten und weiter aktualisieren mit Nähideen für Kinder.
Das Wichtigste ist, wir haben einander. Wir sitzen alle im selben Boot, und wir werden jetzt alle gut aufeinander aufpassen.
Mein Herz und meine Gebete gehen zu allen Ärzten, KrankenpflegerInnen, allen Helfern, allen Menschen, die gesundheitliche Herausforderungen haben, allen, die sich große Sorgen machen. Wir sind alle in Gottes Hand.
Ich drück` Euch ganz feste. Wir kriegen das hin. Gemeinsam.
Dunja
So im Laufe der Jahre haben sich bei mir so ein paar Stoffreste angesammelt... ich nähe wirklich schon mein ganzes Leben lang, und mit manchen Stoffen ist einfach auch ganz viel persönliche Geschichte verbunden... das kann man nicht wegwerfen, das kann man bestimmt nochmal gebrauchen.
Seit ich gewerblich nähe und Kurse gebe, ist das nicht weniger geworden... aber letztes Jahr habe ich beschlossen, das nicht als einen Haufen zu betrachten, sondern als eine Sammlung. Sozusagen die exclusive Dunja-Supp-Nähzimmer-Collection. Kollektion klingt gleich ganz anders als Restekiste, oder? Ich habe beim Möbelschweden schlichte weiße Kästen besorgt und das Ganze sortiert. Das fühlte sich sehr gut an! Jetzt ist Ordnung leiterleider nichts, das man einmal macht und dann isses gut... tjaja...aber zumindest habe ich einen besseren Überblick.

Schon seit Ewigkeiten wollte ich einmal eine Technik ausprobieren, die sich Quilt-as-you-go nennt. Grundsätzlich ist der Begriff Quilten die Beschreibung der Technik, wenn man eine Oberseite (Quilt-Top), eine Einlage/Vlies (batting) und die Rückseite (Backing) eines Quilts miteinander verbindet. Das macht Sinn, da sonst die einzelnen Lagen verrutschen würden. Es gibt verschiedene, auch sehr kunstvolle Arten, das zu tun. Oder einfach ganz pragmatisch mit geraden Nähten... das liegt ganz bei Dir. Dazu kann man ganze Bücher lesen... ich will Dir wir eine Technik zeigen, wie Du das praktisch "auf-dem-Weg" machen kannst. Klassischerweise erstellt man erst das Top, legt dann alle 3 Lagen aufeinander, fixiert das Ganze mit Nadeln und näht dann alles zusammen... mit Mustern oder einfach geradeaus. Hier siehst Du ein vorbereitetes Quilttop... es liegt auf der Rückseite und dem Vlies. So kommt es dann unter die Näh-Maschine.

Hier kannst Du sehen, wie ich ein Porträt gestaltet habe...mit Quiltnähten... hier ist die Verbindungsnaht für die drei Lagen keine reine Zweckmäßigkeit, sondern eine Kunstform, ein Gestaltungsmittel.

So sieht der Quilt dann aus, wenn er fertig ist... das Foto habe ich während eines Kurses mit Pam Holland von Ihrem Quilt gemacht.

Quilt-as-you-go ist eine Technik, bei der man auf dem Weg bereits quiltet...das sieht dann so aus, guck...

Man stellt also nicht erst die Vorderseite fertig und fügt dann alles zusammen, sondern man macht es gleich in einem Schritt. Aus diesen vorbereiteten Stücken kann man Täschchen, Taschen, Kissen aber auch komplette Quilts machen... das hier soll mal ein Täschchen werden, aber ich möchte Euch einfach mal die Technik zeigen.
Du bereitest einige Stoffstücke vor, bügelst sie und am Besten sprühst Du sie mit ein bisserl Sprühstärke ein.
Ich habe ein Vlies-Restchen von 25 cm x 20 cm vorbereitet, davon bräuchte man für ein Täschchen zwei Stück. Du legst das erste Stoffstück mittig auf und beginnst, das Stück in parallelen Reihen aufzunähen, ich habe das hier Nähfußbreit gemacht. Du mußt zu Beginn und am Ende Deiner Quiltnaht nicht verriegeln.

Das nächste Stoffstück, hier pink, legst Du rechts-auf-rechts auf das erste, gelbe Stück. Das nähst Du von der linken Seite fest.Überschüssigen Stoff kannst Du abschneiden. Danach klappst Du das pinke Stück um, streichst es gut fest und startest wieder mit Deinen Quiltnähten.
Das nächste Stück (hier anthrazit) kannst Du quer rechts-auf-rechts anlegen, festnähen, umklappen und Reihen quilten...
Wenn die Reihen länger werden, kannst Du einzelne Streifen aneinandernähen und lange Stoffstücke annähen...
Und so sieht das vorbereitete Stück dann aus...

Ich mag die Farben und ich finde, mit der Quilt-as-you-go-Technik schaut das super aus... mal schauen, was ich daraus mache.
Wenn Du das auch ausprobieren magst, freue ich mich, wenn Du auf Instagram @naehzimmermitherz markierst, dann sehe ich das.... und freue mich darüber!
Viel Spaß damit!
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So ganz ohne ein paar Worte wollte ich mich nicht in meine kleine Weihnachtspause verabschieden….ich freue mich, wenn Du Lust hast, hier ein bißchen zu lesen. Ich habe mir auch ein paar Plätzchen hingestellt und ein Teechen gekocht. Jetzt wird es ja schon so früh dunkel, aber die gute Nachricht ist, daß ab sofort die Tage wieder länger werden! Ich liebe die Wintersonnenwende, das ist doch ein schöner Gedanke, daß ab jetzt wieder ein bißchen Licht in unsere Tage kommt.
Ich habe in den Tagen zwischen den Jahren den Laden geschlossen. In diesem Jahr ist so unglaublich viel passiert, das muß erst einmal sacken… ich habe eine Mitarbeiterin fest angestellt, und diese Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Das ist natürlich eine Riesenhilfe, aber eben auch eine große Verantwortung.
Im Nachhinein betrachtet, war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, und das Team wird sich auch weiter vergrößern… das ist so cool! Das muß man sich wirklich einmal vorstellen… weil Du so gerne in unseren Laden oder in den Online-Shop kommst, kann ich richtige, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen! Danke Dir von Herzen dafür!!
An dieser Stelle ein Riesen-Dankeschön auch an Petra, die Du vielleicht auch schon einmal im Laden gesehen hast. Ich bin so froh, daß Du mich unterstützt! DankeDanke Petra!
Direkt im Januar 2019 fing es mit den Herausforderungen an.. die Firma Amann-Mettler, immerhin mal der zweitgrößte Garn-Hersteller der Welt rief bei mir an. Sie wollten zwei Quilts entworfen und genäht haben… für die Messe in Köln und Ihre Messe-Auftritte weltweit. Ich zeichnete zwei Entwürfe und zappzerapp… hatte ich den Auftrag. Der Abgabetermin war definitiv sportlich, aber ich habe es hingekriegt… Ich habe mich so gefreut, als die Quilts dann in Köln in den schicken Rahmen eingebaut waren… später dann sah ich Fotos aus den USA und aus Großbritannien. Das war schon was! Dankeschön an Amann-Mettler für das Vetrauen!
Im März haben wir dann auf der Messe herzhaft eingekauft, nette Leute getroffen.. unter Anderem Inge Szoltysik-Sparrer von Inges Näh-Akademie. Inge ist Schneidermeisterin und hat unendlich viel Erfahrung und Stil… ein richtige Grand Dame! Als Maßschneiderin gibt sie Kurse in Hagen. Ich habe direkt mündlich zugesagt und Zuhause dann gleich gebucht. Das war so genial!! Ein absolutes Highlight 2019! Danke Inge!!
Der Relaunch der Website war auch eine große Entscheidung für mich… ich wollte, daß die richtigrichtig gut wird… und fand nicht den richtigen Webdesigner… bis Yvonne Homann mir ihre Idee skizzierte… und ich wußte sofort… das isses. Sie hat mich verstanden und mein Business gesehen. So toll. Ich liebe diese Website. Danke Yvonne!
Dazu starteten wir den Online-Shop… Yvonne machte das Rahmenprogramm und Petra füllte das Ganze mit Produkten… was soll ich sagen… Dreamteam!!
Der Frühling war voller neuer Stoffe, Näh-Projekte und Blog-Anleitungen… wir haben richtig fleißig gearbeitet und es hat sich gelohnt. In Zornheim gibt es eine geniale Floristin, Mariola Seiff. Sie macht im Frühling im wunderschönen Weingut Keller immer eine Ausstellung und zeigt Ihre Osterdekorationen. 2019 hat sie mich eingeladen, mit meinen genähten Sachen dabei zu sein.. es war ein wunderschönes Wochenende…so schön, daß so Viele da waren! Danke Mariola, für die liebe Einladung!

Im März brauchte Yvonne dann Fotos von mir für die Website… und ehrlich, wenn ich etwas nicht mag, dann ist es, fotografiert zu werden. Ich machte mich auf die Suche nach einer Fotograf/in und fand Kitty… das war auch so ein Highlight 2019… Kitty hat wunderschöne Bilder gemacht und sie kennenzulernen war eine absolute Bereicherung, Danke, Kitty!!
In unserer Verbandsgemeinde gibt es eine Institution, die sich der Inklusive verschrieben hat. Die Leiterin, Gracia, hat mich gefragt, ob ich einen Kurs dort abhalten würde… ich sagte einfach mal zu. Es war eine Herausforderung, jeder TeilnehmerIn gerecht zu werden… zum Teil sprachen die Damen kein Deutsch oder waren auf irgendeine Art und Weise beeinträchtigt. Gar nicht so einfach, sich auf Jede einzustellen und die richtigen Hilfestellungen zu geben. Der Nachmittag war ein Renner, alle hatten Spaß und an Weihnachten haben wir das Ganze wiederholt. Für 2020 haben wir auch 2 dieser Abende gebucht und wir kommen sehr gerne. Die Aktion Sorgenkind hat das Projekt unterstützt, vielen Dank dafür! Und Danke an Gracia und alle TeilnehmerInnen für Euer Vertrauen!
Der Sommer kam und mit Ihm kamen die leichten Kleider und Flatterblüschen… Jede Menge Deco im maritimen Stil und Taschen, Tücher, sommerliche Stickdateien…
Am 19. Juni diesen Jahres hatten wir unseren 20. Hochzeitstag. Wir wollten bei dieser Feier unsere allerallerbesten Freunde dabeihaben und haben vier Familien für ein langes Wochenende in ein riesiges Ferienhaus an unseren Lieblings-Urlaubs-Ort in Belgien eingeladen. Das war so, so schön. Auch eine gute Entscheidung, das so zu feiern.
Sommerurlaub, der Kurs in Hagen bei Inge, viele Ferienkurse, neue Schnittmuster und Vorbereitungen für den Herbst… Langweilig war es nie.
Im September waren wir mit einer sehr lustigen Gruppe in Münster bei der Hausmesse der Westfalenstoffe AG. Wir hatten einen tollen Tag und haben wunderschöne Stoffe mitgebracht…
Der 4. Ladengeburtstag war am 18. September 2019… Vier Jahre, ist das nicht verrückt? Ganz spannend fand ich es in diesem Jahr auch, daß ich uuunglaublich viele Anfragen von anderen GründerInnen bekam, die gerne auch durchstarten möchten und dazu Tipps bei mir gesucht haben. Vielen dank für das Vertrauen! Also habe ich die Sparte Business-Coaching aufgenommen. Die ersten Coachings haben stattgefunden und ich werde dazu im neuen Jahr mehr erzählen… das macht riesig Spaß, Andere auf Ihrem Weg zu unterstützen und zu begleiten!
Im Oktober fuhren wir mit meiner allerallerbesten Freundin und Ihrer Familie zum Urlaub auf den Bauernhof ins Fränkische… dabei nehmen wir seit 19 Jahren (!) jedes Jahr die Nähmaschine mit und gestalten ein Projekt. Dieses Jahr wollten wir uns den anderen Rucksack nähen… die sind so toll geworden, ich liebe unsere Rucksäcke!

Anfang November stand dann die Kreativ-Welt-Messe in Frankfurt im Kalender… da habe ich nicht nur einen Messe-Stand sondern auch Auftritte auf der Bühne. Das ist immer ganz schön aufregend, aber ich habe auch gemerkt, daß ich da ein bißchen Routine bekommen habe.
Wir hatten so unglaublich nette Gespräche am Stand, das hat einfach Spaß gemacht. Unterstützt von Nicole @lapetitefrance und meiner Jüngste hat das alles super geklappt.
Tja, und ratzfatz war es Weihnachten…Das war eine einzige Freude, wie Ihr Euch mit uns über die tollen neuen Stoffe, Bücher und Anleitungen gefreut habt. Es war ein bißchen schade, daß ich in der Vor-Weihnachtszeit nicht so viel im Laden sein konnte, bei uns zuhause waren die Viren lustig unterwegs… aber Gott sei Dank habe ich das weltbeste Team und eine beste Freundin, die sofort eingesprungen sind. Ihr seid Helden!
Ich hatte eine hübsche Idee für das diesjährige Weihnachten als Kudnengeschenk… jetzt habe ich eine gute Idee für das nächste Jahr. Anstatt Kundengeschenken habe ich 150,- € an die Deutsche Gesellschaft zur Seenotrettung und 150,—€ an die Organisation Armut und Gesundheit von Dr. Trabert in Mainz gespendet.
Jetzt ist jedes vorbereitete Geschenk aus dem Ladeli abgeholt und ich habe meine Geschenke auch zuhause alle verpackt.
Mein Mann kocht gerade ein Chili-con-Carne und nachher schauen wir unseren allerliebsten Weihnachtsfilm „Schöne Bescherung“. Der Baum ist geschmückt…. Es kann dann morgen losgehen!
Zwischen den Jahren werde ich mir Zeit nehmen, um zu Planen… ich habe drölfzig Millionen Ideen, das muß ich sortieren und auch zu Papier bringen. Wir werden tolle Sachen machen, versprochen!
Ich wünsche Euch von Herzen alles Liebe, eine friedvolle Weihnachtszeit und liebe Menschen um Euch herum. Fröhliche Weihnachten, Ihr Herzchen!!
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*Werbung* Das mit dem Reißverschluss ist so eine Sache… gerade, wenn Du noch nicht so viel Näh-Erfahrung hast, kann ich es schon verstehen, wenn man davor a bisserl Respekt hat… aber es ist mit den Reißverschlüssen wie mit ganz vielen Dingen im Leben… wenn man sich erst getraut hat, dann fragt man sich hinterher, warum man das nicht schon längst gemacht hat.
Dieses Reißverschluss-Täschchen haben wir in drölfzig-Millionen Kursen genäht, und jedes Mal freue ich mich mit den Kurs-TeilnehmerInnen, wenn sie das Dingelchen wenden und taataa… ein fertiges Täschli in Händen halten. So ganz selbstgemacht ist das doch der Wahnsinn!!!
Es macht viel Spaß, das im Näh-Kurs zu machen, mit netten Leuten drumherum, meistens wird dabei auch gelacht und erzählt, und das gemeinsame Erlebnis verbindet. Ich kann mir aber vorstellen, daß es eine gute Sache ist, wenn man nach dem Kurs den Ablauf noch einmal anschauen kann. Und für alle, die a bisserl weiter weg wohnen, hier kommt unser Wölkchentäschli… das kannst Du natürlich mit jeder anderen Applikation oder auch einfach mit-ohne-was-drauf nähen… aus Stoffresten, in einem größeren oder kleineren Format… Du benötigst einfach 4 gleich große Stoffstücke…
Das fertige Täschchen schaut so aus..

Unser Materialpaket sieht so aus:

Du benötigst:
2 Stücke Kunstleder/Oilskin/Wachstuch Größe 29 cm auf 18 cm
2 Stoffstücke in der Größe 29 cm auf 18 cm
2 Seitenteile aus Stoff für den Reißverschluss in der Größe 5 cm mal 8 cm
Reißverschluß in 30 cm Länge
Wölkchenschablone, ein Stückchen Vinyl, ein Stoffstückchen als Wölkchen-Hintergrund und Glitzer-Streu-Teile
Das komplette Materialpaket kannst Du in unserem Online-Shop bestellen.
TIPP:
Es ist keine schlechte Idee, wenn Du des Öfteren mit Kunstleder oder Wachstuch arbeitest, einen Näh-Fuß mit Gleitsohle anzuschaffen. Wenn er bei Deiner Maschine nicht dabei ist, kannst Du bei der Näh-Welt Flach anrufen, die helfen Dir sicher gerne weiter. Ansonsten kannst Du zwischen Deinen Näh-Fuß und das Kunstleder/Wachstuch ein Stück Backpapier legen, das ist zumindest eine Not-Lösung. Den Dry-Oilskin kannst Du mit dem normalen Näh-Fuß verarbeiten.
Nähen:
Wir starten mit der Applikation… Zu allererst schneidest du das Wölkchen/Sternchen/Herzchen/wasauchimmer aus Stoff und Vinyl aus. Dann platzierst Du es auf Deinem Außenstoff, in meinem Fall ist das das goldene Kunstleder. Du solltest beachten, daß ringsherum noch ein guter Zentimeter Platz bleiben muß für alle Nahtzugaben, also kann das Motiv nicht so nah an den Rand.
Beim Aufnähen solltest Du einen Nähmaschinenfuß mit Gleitsohle benutzen… ich habe mir das Motiv mit Krepp-Klebeband befestigt… zuerst lege ich den Stoff auf und darauf dann das Vinyl… fixieren mit Klebeband und vorsichtig den Umriß nachsähen… ich mache das immer ganz langsam und mit einer etwas kleineren Stichlänge von 2 mm.

Bei den Rundungen der Wölkchen macht es Sinn, die Nadel im Stoff zu versenken, den Näh-Fuß anzuheben und dann Stück für Stück an der Kontur entlang zu arbeiten. Das Motiv ist schon ein Hingucker, deshalb ist es gut, hier ganz sauber zu arbeiten. Geduld, Geduld…ja, ich weiß. Aber es lohnt sich, hier langsam zu machen.
Auf dem Foto siehst Du zwei Stecknadeln, die markieren eine Einfüllöffnung. Du startest an einer Nadel und nähst ums Wölkchen herum, bis Du an der zweiten Nadel bist. Am Beginn und Ende dieser Naht bitte verriegeln (drei Stiche vor- und zurücknähen).
In diese Einfüllöffnung, zwischen Stoff und Vinyl kommt das Glitzerglitzer.. nimm´das einfach nach Belieben. Dann nähst Du diese Öffnung mit einigen Stichen einfach zu… Du startest auf der naht, die schon vorhanden ist und nähst über den Beginn der nächsten Naht… auch hier Beginn und Ende wieder verriegeln… jetzt bleibt der Glitzer da, wo er hingehört.

Jetzt fädelst Du den Zipper auf den Reißverschluß… am Besten erklärt finde ich das in diesem YouTube Video hier.
Die Seitenteile des Reißverschlusses bereitest Du so vor, daß Du die beiden kleinen Stoffstückchen links auf links mittig über die kurze Seite so faltest, dass die einzelnen Stücke 5 cm auf 4 cm groß sind.
Mit der Faltkante legst Du sie links und rechts am Reißverschluß 3,5 cm vom Ende entfernt auf.

Du wechselt zum normalen Näh-Fuß und nähst wieder mit einem Geradstich die Stoffstücke knappkantig an der Falzkante fest. Dann klappst Du die Teile über die Naht nach außen um und nähst hier wieder die Kante fest… Hab´ keine Angst, über den Reißverschluß zu nähen, das klappt mit unseren Modellen prima! Du darfst das nur nicht mit einem metallenen Reißverschluß machen… bei uns ist das nur eine Metalloptik, die Zähnchen sind aus Kunststoff.

Jetzt legst Du einmal ein Stück Außen- und Innenstoff mit den schönen Seiten aufeinander… d.h. in Näh-Sprech rechts-auf-rechts. Den Reißverschluß legst Du dazwischen und bündig an die Oberkante… auf dem Foto kannst Du das sehen…Der Zipper und die Zähnchen des Reißverschlusses zeigen zum Außenstoff. Die Unterseite der Wolke schaut NICHT Richtung Reißverschluß, das ist nachher bei Deiner Tasche oben.

Diese Oberkante it dem RV fixierst Du am Besten mit ein paar Näh-Klammern.. bei Kunstleder ist das besser, die Einstiche von Stecknadeln würdest Du später sehen.
Dann stellst Du die Nähnadel Deiner Näh-Maschine ganz nach links oder Du benutzt einen Reißverschluß-Näh-Fuß. Das Ziel ist es jetzt, so nah wie möglich an den RV-Zähnchen entlang zu nähen. Dazu sage ich den Kindern in den Nähkursen immer, dass der Nähmaschinenfuß und die Reißverschlußzähnchen jetzt kuscheln. Gemeint ist damit einfach, dass Du durch das Kunstleder hindurch die Reißverschlußraupe (so heißt das Mittelteil auch) ertastest und nah daran entlang nähst. Wenn Du an dem Zipper vorbeinähen möchtest, versenkst Du einfach die Nähmaschinennadel im Stoff und hebst den Näh-Fuß an. Dann kannst Du den Zipper unten vorbeiwurschteln. Auch bei dieser Naht verriegelst Du am Beginn und Ende der Naht.
Jetzt klappst Du beide Seiten links auf links und faltest sie so, daß sie vom RV weg zeigen. Du wechselst wieder zu Gleitsohlen_Näh-Fuß oder benutzt ein Stück Backpapier zwischen Näh-Fuß und Kunstleder… Ich stelle jetzt meine Näh-Maschinen-Nadel wieder auf die mittlere Position und nähe auch hier wieder kuschelnd am Reißverschluß entlang… jetzt ist es etwas einfacher, weil man die RV-Raupe sehen kann. Wichtig ist, daß Du darauf achtest, daß Du den unteren Stoff und das Kunstleder gut vom Reißverschluß weghältst, damit sich nix verwurschtelt.
Die andere Seite nähst Du genauso an wie die erste.. Du legst Kunstleder und Stoff rechts auf rechts, den Reißverschluß bündig dazwischen. Du wechselst auf den Standard- oder RV-Nähfuß und nähst wieder ganz eng an der RV-Raupe entlang. Dann kommt wieder der Gleitsohlenfuß dran, Du klappst beide Teile vom RV weg und machst die Ziernaht auf der Außenseite.
So sieht das Ganze jetzt aus

Nun öffnest Du den Reißverschluß und ziehst den Zipper ungefähr in die Mitte. Den legst Du die beiden Außen-Stoff-Stücke und die Innenstoffe jeweils aufeinander. Der Reißverschluss legt in der Mitte. Ich habe mir alles mit Klammern fixiert und in der Bodenseite des Innenstoffes eine Wendeöffnung von ca. 8-10 cm markiert. Dazu nutze ich an dieser Stelle doppelte Klammern, dann nähe ich nicht aus Versehen einfach weiter.

Also beginne ich an einer der doppelten Klammern und nähe das Rechteck ringsherum zu. Am Beginn und Ende der Naht bitte verriegeln…
Dann kannst Du das Ganze durch die Wende-Öffnung wenden…. Alles schön ausformen… an der Wendeöffnung den Stoff nach innen klappen und knappkantig zunähen.
Mit dem Lederbändchen kannst Du die Perle noch am Zipper festknoten… fertig…!!!
Diese Täschchen nähe ich so gerne als Geschenk für Weihnachten, Geburtstage, Kindergeburtstage… man kann noch eine Kleinigkeit hineinpacken und hat immer ein tolles, handgemachtes Mitbringsel….Ich möchte meinem Patenkind zu Weihnachten Kalligraphie-Stifte schenken, dazu ist das doch die perfekte Ergänzung... wir hatten im Nähzimmer gerade einen tollen Workshop dazu...ich hoffe, da freut sie sich. Ich schnappe mir jetzt ein paar leckere Haferkekse und mache mich ans Verpacken der ersten Geschenke für Weihnachten...

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Sommer ist eine wunderschöne Jahreszeit... aber ehrlicherweise liebe ich sie alle, auch den Herbst und den Winter.
Aber diese Spätsommertage haben so ein ganz eigenes Licht, in diesem Jahr ist alles so frisch und grün... und wie das duftet!
Lavendel ist eine sehr alte Kulturpflanze, und in vielen Gärten ist er gerade reif zum Ernten...
Kennt Ihr das, dass man manchmal auf die einfachsten Dinge nicht selbst kommt? Nein, klar, Ihr kennt das nicht, aber ich schon... hihi!
Ich habe ein kleines Lavendelsäckchen gesehen, das einen Aufhänger hatte... damit kann man das hübsche Dingelchen an einen Kleiderbügel hängen. Mal ehrlich, man hätte darauf kommen können, aber ich hatte es so einfach noch nie bewußt wahrgenommen!
Wir haben einen zarten Stoff mit einer Lavendel-Elfe im Online-Shop, aber auch viele andere Stoffe, die wunderschön in einen Wäscheschrank passen. Und gibt es etwas Schöneres, als frisch duftende Wäsche? Mit diesen Lavendelbeutelchen bewahren wir uns ein bißchen Sommer... auch über die dunkleren Monate.
Ich habe die Stoffstücke 12 cm hoch und 11 cm breit geschnitten. Rechts auf Rechts legen, oder, wie wir im Nähzimmer sagen " schön auf schön"... und wie ein "U" an den Seiten und am Boden zunähen. Am Anfang und Ende der Naht verriegeln. Dann die genähten Ecken quer abschneiden, dann wendet es sich besser.
Das Ganze wenden, Ecken schön ausformen, 3 Teelöffelchen getrockneten Lavendel oben einfüllen und die oben offene Seite 1 cm nach innen umklappen.
Auf Wunsch ein kleines Bändchen einlegen, feststecken und oben das Beutelchen quer zunähen. Wir haben ein passendes im Laden, so süß, gell!
So. Heute ist meine kleine Maus vom Zeltlager wiedergekommen. Bei uns gehen die Ferien langsam zu Ende. Der Schulanfang ist auch für mich immer wie ein kleines Silvester, ein kleiner Neustart. Während das Herzchen im Zeltlager war habe ich zuhause geräumt und ausgemistet und geputzt... Jetzt lege ich diese zarten Beutelchen in unsere Schränke. Ein paar habe ich auch für Euch gemacht, schaut gerne im Ladeli vorbei! In den nächsten Tagen werden wir auch Einige davon in die Online-Bestellungen legen.
Macht es gut und genießt Euren Spätsommer! Alles Liebe, Dunja
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